Überraschung beim Nürnberger Burgpokal

Als Nachrücker in letzter Sekunde war der Brandenburg-Anhaltiner Wallach Dr. Best mit Nicole Kirschnick vom RFV Allertal in das Starterfeld des Nürnberger Burgpokals in der Frankfurter Festhalle gerutscht. Nur zwölf Pferde durften im Finale dieser Nachwuchsserie für 7- bis 9-jährige Dressurpferde starten. Der achtjährige dunkelbraune Sohn des Dr. Jackson B aus einer Roy Black-Mutter, gezogen von der Zuchtgemeinschaft Lutz und Erna von Reden, schlug sich unerwartet gut und belegte einen tollen siebten Platz im Gesamtklassement. Zudem wurde das Paar noch mit einem Sonderehrenpreis für das beste Rückwärtsrichten ausgezeichnet. Nicole Kirschnick:

„Von so etwas träumt man normalerweise nur. Das war natürlich phantastisch, als der Anruf kam, dass wir Nachrücker sind. Dr. Best ist eigentlich kein auffallendes Pferd. Aber er hat immer brav alles gemacht, was er sollte und sich gut entwickelt. Mein Ziel war es, über 70 Prozent zu reiten. Dass wir jetzt soweit nach vorne gekommen sind, ist super.“ Mit ihrer Einschätzung hatte die Reiterin wohl etwas tiefgestapelt, denn das Ergebnis lag bei 73,122 Prozent. Kommentator Christoph Hess lobte direkt nach dem Ritt: „Das war eine ganz tolle Runde vom Allerfeinsten, sehr elastisch das Pferd, harmonisch abgestimmt, mit sicheren Traversalen und Wechseln.“ Gewonnen wurde die Prüfung von Dorothee Schneider mit dem achtjährigen DSP-Wallach First Romance von Fürst Romancier.

AR

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Aktuelle Ausgabe, Januar 2019