Chemnitz: Nisse Lüneburg - Sieger des Großen Preises von Sachsen

Nisse Lüneburg aus dem niedersächsischen Ütensen gewann mit dem 13jährigen Westbridge den Großen Preis von Sachsen. Foto: bb
Nisse Lüneburg aus dem niedersächsischen Ütensen gewann mit dem 13jährigen Westbridge den Großen Preis von Sachsen. Foto: bb

Beim Großen Preis von Sachsen standen am letzten Oktoberwochenende die Finals der Touren auf dem Prüfungsprogramm. Vor vollem Haus stellte sich den Reitern im „Großen Preis von Sachsen“ um den Preis vom Autohaus Pichel ein überaus anspruchsvoller Parcours. Nur fünf Starter erreichten fehlerfrei die Siegerrunde. Die bis zum letzten Reiter spannend blieb. „Ganz oder gar nicht“ – mit dieser Devise setzte der Vorjahreszweite Nisse Lüneburg mit seinem 13-jährigen niederländischen Wallach Westbridge als vorletzter Starter eine erneute Bestmarke, die auch der Sachse Matthias Lucas als letzter Starter nicht einholen konnte. Und so freute sich der aus Hetlinger über den Sieg und einen fabrikneuen Ford Fiesta als Ehrenpreis. „Ich bin von Anfang an in Chemnitz dabei und freue mich, dass es in diesem Jahr mit dem Sieg geklappt hat. Es ist ein tolles Turnier mit sehr guten Bedingungen für Reiter und Pferde. Man merkt, dass die Veranstalter mit viel Engagement und Herzblut dieses Turnier auf die Beine stellen. Ich komme auch nächstes Jahr wieder sehr gern nach Chemnitz.“, so der sympathische Schleswig-Holsteiner bei der abschließenden Presserunde. 

Den Preis der Sieger, eine Dressur-Kür an der die fünf aktuellen Landesmeister aus den neuen Bundesländern teilnahmen, gewann die Mecklenburgische Landesmeisterin Christina Thieme vom RFV Landgestüt Redefin mit ihrem 11j. Hannoveraner Dozent. Foto: bb
Den Preis der Sieger, eine Dressur-Kür an der die fünf aktuellen Landesmeister aus den neuen Bundesländern teilnahmen, gewann die Mecklenburgische Landesmeisterin Christina Thieme vom RFV Landgestüt Redefin mit ihrem 11j. Hannoveraner Dozent. Foto: bb

Mit einer spannenden Entscheidung begann bereits der Sonntag-Vormittag, denn in der Kleinen Tour wurde im Preis der proloxx speditions & logistics GmbH & Co. KG und des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V. in einem Zwei-Phasen S* Springen der Sieger gesucht. Isabelle Gerfer ritt mit Ironie du Bois Halleux eine fehlerfreie Runde und sicherte sich den Sieg vor Lars Nieberg und Philipp Battermann. In der zweiten Abteilung hatten die Reiter-Pferd-Paare, welche sich nicht für das Finale der Großen Tour qualifiziert haben, ihre „letzte Chance“: 23,64 Sekunden war die Zeit, die für Henrik Griese mit Cause I’m Cool den Sieg vor Lars Nieberg brachte. Im Finale der Amateurreiter-Tour erkämpfte sich Holger Hecht, der als letzter Starter ins Stechen ging, mit Ari [59] den ersten Rang vor Maren Raucamp. Der Sachse Michael Kölz (PSV Leisnig e.V.) schnappte sich im Sattel von Pia S im Finale der Youngster Tour in einem packenden Stechen mit knappem Vorsprung den Sieg vor Cedric Wolf und Felix Ewald. 

Die Show-Gruppe Excalibur zeigte eine beeindruckende Feuershow zur Pferdenacht am Samstag Abend. Foto: bb
Die Show-Gruppe Excalibur zeigte eine beeindruckende Feuershow zur Pferdenacht am Samstag Abend. Foto: bb

Den Zuschauern wurde auch am Finaltag neben hochkarätigem Sport ein vielseitiges Showprogramm geboten. Wer Kerstin Brein mit ihrer tollen Show zur Pferdenacht verpasst hat, konnte diese, ebenso wie die tollen Hengste aus dem Landgestüt Moritzburg, erleben. Olympia-Flair brachte Paralympics-Teilnehmer Steffen Zeibig in die Chemnitz Arena. Der gebürtige Dresdner zeigte seine Dressur-Kür, mit der er auf seiner Stute „Feel Good“ Bronze im Einzelwettbewerb in Rio gewinnen konnte. Die Veranstalter zeigten sich mit der vierten Auflage des Turniers in Chemnitz sehr zufrieden. Der Große Preis von Sachsen lockte rund 12.500 Besucher auf das Chemnitzer Messegelände. Vom 27. bis 29. Oktober 2017 geht das Reitturnier in die nächste Runde und feiert sein 5-jähriges Jubiläum in Chemnitz. Neben dem Sport- und Showprogramm sind die Planungen für weitere Überraschungen bereits angelaufen.

 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Dezember-Ausgabe 

Foto: pixabay
Aktuelle Ausgabe, November 2018