Abschied von Manfred Schiller

Manfred Schiller (Foto:bb)
Manfred Schiller (Foto:bb)

Völlig überraschend verstarb in der ersten Sep­tem­ber­woche mit Man­fred Schil­ler einer der er­folg­reichs­ten Pfer­de­züchter und lang­jähri­ger stell­ver­tre­ten­der Vor­sitzen­der des Pfer­de­zucht­ver­bandes Bran­den­burg-An­halt. Am 24. Juni 1947 in Spören geboren, gehörte er 1990 zu den Grün­dungs­mit­glie­dern des Pfer­de­zucht­ver­ban­des Sach­sen-An­halt e.V. und war von Be­ginn an dort im Vor­stand für die Ver­mark­tung und Jung­züch­ter­ar­beit ver­ant­wort­lich. Er war 2006 Vor­sitzen­der des Pfer­de­zucht­ver­band­es Sach­sen-An­halt und ge­stal­te­te hier als Mit­glied der Ver­schmel­zungs­kom­mis­sion die Fusion mit dem Pfer­de­zucht­ver­band Ber­lin-Bran­den­burg ent­schei­dend mit.

Von 2007 bis 2015 war er stellvertretender Vorsitzender für das Deutsche Sportpferd im Vorstand des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt und Zuchtbezirksvertreter Sachsen-Anhalts. Sein züchterisch größter Erfolg der letzten Jahre war zweifellos der Fisherman–Wingolf-Sohn Fanano. Unter Jochen Vetters avancierte der braune Wallach zum erfolgreichsten Dressurpferd aus Brandenburg-Anhalt. IFanano war zweimal bestes Pferd im Hamburger Derby, beide gewannen bei den Deutschen Meisterschaften Bronze und das Goldene Pferd auf dem Dressurturnier des Gestüts Bonhomme.

 

Einen ausfürlichen Bericht lesen Sie in unserer Oktober-Ausgabe.

 

Foto: pixabay
Aktuelle Ausgabe, November 2018