Totilas aus dem aktiven Dressursport verabschiedet

Totilas mit Matthias Rath (Foto: Ulrike Beelitz)
Totilas mit Matthias Rath (Foto: Ulrike Beelitz)

Die Familie Lin­senhoff-Rath hat in Ab­stim­mung mit Mit­be­sit­zer Paul Scho­cke­möh­le ent­schie­den, den Rapp­hengst To­ti­las aus dem ak­tiven Dres­sur­sport zu ver­ab­schie­den. To­tilas hat­te noch mit der deut­schen Dres­sur­equipe die Bron­ze­me­daille bei den Eu­ro­pa­meis­ter­schaf­ten in Aachen ge­won­nen. Ein Kno­chenödem im Kron­bein des lin­ken Hin­ter­bei­nes, wel­ches nach dem Grand Prix diagnos­ti­ziert wurde, hatte dazu ge­führt, dass das Pferd aus dem lau­fen­den Tur­nier ge­nom­men wur­de. In der Pres­se­mit­teilung heißt es: „Wie be­reits aus vie­ler­lei Quel­len be­kannt, hat man bei der an­schließen­den Un­ter­su­chung he­raus­ge­fun­den, dass To­tilas ein Kno­chen­ödem hat. […] Auf­grund die­ser er­neu­ten Ver­let­zung ha­ben wir ge­mein­sam eine Ent­schei­dung ge­gen den ak­tiven Sport ge­trof­fen. Totilas wird in Zu­kunft nicht mehr in den Tur­nier­sport zu­rück­keh­ren.“

„Diese Ent­schei­dung ist der Fa­milie schwer ge­fal­len, aber wir hal­ten die­sen Schritt für klug und rich­tig. Lei­der stand die ge­mein­same sport­liche Karrie­re von Matthias Ale­xan­der Rath und To­tilas von Be­ginn an unter kei­nem glück­lich­en Stern“, kom­men­tier­te DOKR-Ge­schäfts­führer Dr. Den­nis Peiler den Ent­schluss. „Wir wün­schen dem Pferd eine schnel­le Ge­ne­sung und Matthias, dass er mit seinen Nach­wuchs­pfer­den den An­schluss an die Spit­ze bald her­stel­len kann.“

Holger Wulschner, Foto: bb
Aktuelle Ausgabe, Juli 2018