"Ich komme nächstes Jahr wieder!"

der Sieger Jaroslaw Skrzcynski mit Crazy Quick (Foto Andreas Pantel)
der Sieger Jaroslaw Skrzcynski mit Crazy Quick (Foto Andreas Pantel)

CSI-Neustadt/Dosse: Großer Preis von Lübzer Pils geht nach Polen 

Die derzeitige Nummer eins in Polen – Jaroslaw Skrzyczynski wurde bei seinem ersten Start  CSI Neustadt/ Dosse gleich mit dem Sieg belohnt. Er gewann auf dem 10-jährigen Olden-burger Crazy Quick den Großen Preis vom Lübzer Pils und fuhr mit über sechstausend Euro Preisgeld zum Weltcupturnier nach Leipzig weiter. Platz zwei ging an die beiden Holsteiner Nisse Lüneburg, der Stammgast in Neustadt/Dosse ist, und an Jörg Naeve, der sich im Namen der Reiter bei Turnierveranstalter Herbert Ulonska bedankte. Bester ostdeutscher Starter wurde auf Platz vier Heiko Schmidt (Neu Benthen) mit Chap. Das Paar konnte die Einlaufprüfung der Großen Tour gewinnen.

Plattform für die „jungen Wilden“

Der erste Tag beim CSI Neustadt/Dosse war insbesondere für die jungen Nachwuchsreiter aus den neuen Bundesländern ein Höhepunkt. Es ging um die Mannschaftswertung in der AFP Junior-Future-Tour. Titelverteidigers Berlin-Brandenburg konnte in diesem Jahr den Sieg nicht wiederholen. Der  ging an die Mannschaft aus Thüringen mit Mannschaftsführer Andreas Blanke und den Reitern Gordon Schultz, RC Wollersleben, Julia Henning (PSV Sorge-Settendorf), Natalie Blanke (RVTZ Nordhausen) und Claudia Müller (RSV Martinfeld). Den zweiten Platz sicherten sich die Mecklenburger vor der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt. In der Einzelwertung siegte Jennifer Barth aus Langenleuba/Oberhain in Sachsen. In der Finalprüfung der AFP Junior-Future-Tour, einer Springprüfung der schweren Klasse, blieb es auch in diesem Jahr beim Sieg der Lokalmatadorin Laura Strehmel. Die 18-jährige absolvierte die Siegerrunde mit dem 9-jährigen DSP Arctos (Askari – Landrebell) in der schnellsten Zeit.


Championat der DKB mit viel Spannung

Das Championat der Deutschen Kreditbank AG gewann Patrick Stühlmeyer (Rulle) mit dem 10-jährigen Chasmo vor Philipp Schober (Rothenburg/SAC) mit der 10-jährigen Stute Alina. Der freute sich über den Erfolg. „Ich habe mir wieder einen guten Pferdestamm aufgebaut und kann jetzt wieder auf solchen Turnieren starten“, so Schober, der vor zwei Jahren von Mecklenburg nach Hause zurückgekehrt war.

Jedes Jahr auch ein beherzter Reiter. Vier Mal konnte er sich platzieren. Mit dem Hengst Fantasio siegte er in einer schweren Springprüfung. Und auch mit dem neunjährigen Hengst Consotho (DSP; Con Sherry – Lesotho) klappte es immer besser. „Ich bin zuversichtlich für die nächsten Turniere“, so der Amateurreiter.


Zehntausend Besucher

Rund zehntausend Besucher verfolgten an vier Tagen internationalen Turniersport. Traditionell wurde ihnen auch eine abwechslungsreiche Gala-Show des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts geboten.  Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Turnierveranstalter Herbert Ulonoska plant schon wieder neu: „Die Bodenverhältnisse in der Abreitehalle müssen unbedingt verbessert werden.“


Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Februar-Ausgabe.


Christine Pantel

Foto: Cavalluna
Aktuelle Ausgabe, Dezember 2018