Infektiöse Anämie in einem Stall bei Chemnitz/SAC festgestellt

ACHTUNG!

Auf einem Pferdehof in Neukirchen bei Chemnitz sind drei Fälle der hoch ansteckenden Infektiösen Anämie der Einhufer (Blutarmut) diagnostiziert worden. Alle drei betroffenen Pferde sind bereits auf Anordnung des zuständigen Amtstierarztes getötet worden. Die Testergebnisse der restlichen sieben Tiere aus diesem Bestand waren negativ. Immer wieder kehrende Fieberschübe bei den drei Pferden hatten den Verdacht auf die gefürchtete Seuche genährt, der bei einer Blutuntersuchung traurige Gewissheit wurde. 

Derzeit gibt es  noch keine Erkenntnisse, inwieweit Tiere aus dem infizierten Bestand in der Vergangenheit Kontakt zu Pferden außerhalb des ein Kilometer umfassenden Sperrbezirks hatten. In diese Sperrzone dürfen vorläufig keine Pferde und sonstige Einhufer sowie deren Produkte mehr ein- oder ausgeführt werden. Die Einschränkungen gelten mindestens so lange, bis auch bei einer zweiten Probenreihe im März 2015 keine positiven Befunde mehr auftreten. Blutuntersuchungen an weiteren 43 Pferden aus der unmittelbaren Umgebung des Seuchenherdes von Neukirchen verliefen bisher ausnahmslos negativ, so dass diese offenbar gesund sind, wie das Landratsamt des Erzgebirgskreises mitteilte. Die Ergebnisse von weiteren 14 Proben eines Pferdehalters im Sperrbezirk stehen noch aus und werden in den nächsten Tagen erwartet", so eine Sprecherin des Landratsamtes.Die  Infektiöse Anämie der Einhufer ist für Menschen und Tierarten, die nicht zu den Einhufern zählen völlig ungefährlich. 

Foto: Cavalluna
Aktuelle Ausgabe, Dezember 2018