24. Mecklenburger Hengsttage in Redefin

Dressursiegerhengst Brillant (Kat.05) v. Bretton Woods bei der Ehrung: v.l. Vorführer Christoph Hinkel, Körkommissar Dieter Quaas und die dänischen Besitzer, die 200.000 Euro für den Hengst angelegt haben. Foto: wego
Dressursiegerhengst Brillant (Kat.05) v. Bretton Woods bei der Ehrung: v.l. Vorführer Christoph Hinkel, Körkommissar Dieter Quaas und die dänischen Besitzer, die 200.000 Euro für den Hengst angelegt haben. Foto: wego

Beide Körsieger vom Gestüt Lewitz

Bei den 24. Mecklenburger Hengsttage vom 6. bis 8. November siegte bei den Dressurhengsten ein oldenburgisch gebrannter Sohn des KWPN-Hengstes Bretton Woods, der im Gestüt Lewitz aus der Westfalenstute Die Minelli von Diamond Hit / Landro l / Diamantino gezogen wurde. Der Halbbruder zur amtierenden Bundeschampioness der dreijährigen Stuten und Wallache, Special Diva OLD (v. Sir Donnerhall) bewegte sich wie von einem anderen Stern - in allen drei Grundgangarten überragend und dazu nervlich völlig abgeklärt. Der Dunkelfuchs erhielt bei allen Auftritten Szenenapplaus, sein Sieg war vom ersten Tag an unumstritten. 

Unter den weiteren neun gekörten Bewegungshengsten befand sich auch ein mecklenburgisch gebrannter Rappe von Surprice aus der Boomerang D, niederländische Stute von Johnson / Ferro (Z.u.B.: Jeacco & Susanne van Pas, Lüblow). Bei den springbetont bezogenen Hengsten siegte ein 169 cm großer brauner Sohn des Contendro I, den das Gestüt Lewitz aus einer Embassy / Don Juan / Pik König-Stute als Besitzer ausstellte. Züchter sind Herbert & Ute Steuber aus Garstedt, die aus der Estelle mit Graf Top schon ein erfolgreiches Springpferd gezogen haben. Der hannoversch gebrannte Hengst kam, sah und siegte. Auch das Mecklenburgische Landgestüt bekam einen Springhengst gekört, wenn auch mit Fremdbrand. Bereits dreieinhalbjährig ist der braune Last Man’s Hope-Sohn, den Karl-Heinz Engel in Garbsen aus einer Stakkato / Eiger I-Mutter gezogen hat und der den hannoverschen Brand trägt. Auch dieser Juwel war am Sprung eine Klasse für sich. Von den zehn zur Körung zugelassenen mecklenburgisch gebrannten Hengsten waren nur drei in Redefin dabei und nur der Surprice-Sohn den Jeacco & Susanne van Pas aus Lüblow ausstellten, erhielt ein positives Körurteil.

 

Sechs Ponyhengste durften am Freitag die Heimreise als gekört antreten

Klein war das Lot der Ponyhengste. Von 18 im Katalog und Nachtrag aufgeführten Hengste waren 12 anwesend. Sechs erhielten ein positives Körurteil. Nur drei der gekörten Hengste waren mit Zuchtpapieren des Verbandes der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern ausgestattet. Unter den sechs gekörten befanden sich zwei Hengste des Deutsche Reitponys. Nougatherz heißt der 147 cm große braune Sohn des Heidbergs Nancho Nova, den Gabi Lindemann aus Boostedt gezogen hat und von Nanni Tackmann, Boostedt ausgestellt wurde. Der zweite Vertreter seiner Rasse ist Petite Marc Aurel. Meike und Steffanie Michalowski aus Neumünster sind Züchter und Aussteller des 147 cm großen Schimmelhengstes von Monte Christo / Hattrik / Wilko. Volkmar Krieg aus Lentschow war mit einem 141 cm großen Lewitzer von Alswin / Andimo / Peacemaker vertreten, der gekört wurde.

wego

 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Dezember-Ausgabe!

 

Titelfoto: Torsten Koalick, Foto: bb
Aktuelle Ausgabe, Oktober 2018