Vergiftung mit Thuja und Buchsbaum bedrohen gesamten Jahrgang an Junghengsten

Spendenaufruf für das Haflingergestüt Meura

 

Am Sonntag, dem 04.05.2014, wurde auf einer Koppel in Gräfenthal eines der Junghengstfohlen tot aufgefunden. Innerhalb der darauf folgenden Tage verendeten bis heute insgesamt 18 Jungpferde, zwei Tiere scheinen sich stabilisiert zu haben. Die Ursachensuche mit dem Tierarzt (Untersuchung des Futters, Auswertung der Symptome, Ergebnisse der Blutproben und der Sektionen) ergab, dass es sich um eine Vergiftung der Pferde mit Lebensbaum/Buchsbaum handelt. Den Grünschnitt dieser für Pferde giftigen Pflanzen hatten Unbekannte auf der betreffenden Koppel abgelegt. Die wenigen überlebenden Junghengste werden weiterhin intensiv-medizinisch behandelt. Es bleibt die Hoffnung, dass sich wenigstens diese von ursprünglich 20 Pferden, die ihren ersten Sommer auf der Koppel verbringen sollten, ohne zurückbleibende Schäden erholen.

Nach zahlreichen Anfragen hat das Haflingergestüt Meura für alle, die bei der Bewältigung dieses großen ideellen aber auch finanziellen Schadens Unterstützung geben möchten, ein Spendenkonto eingerichtet:

 

„Hilfe für die Meuraer Junghengste“

Haflinger Gestüt Meura

Kreissparkasse Saalfeld

BIC: HELADEF1SAR

IBAN DE73 8305 0303 0001 1197 96

 

oder die Firma Butterfly Sättel (http://www.butterfly-mobil.com) per PayPal möglich.

 

Der Thüringer Reit- und Fahrverband und der Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen wünschen allen Helfern im Gestüt Meura viel Kraft und hoffen, dass dieser Fall vollständig geklärt werden kann und die Medienpräsens zur Aufklärung einer breiteren Masse verhilft.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0
Malte Laub, Foto: ACP-Pantel
Aktuelle Ausgabe, Juni 2018