Dressurreiter Horst Köhler wurde 75

Seinen 75. Geburtstag feierte am14. November in Potsdam die ostdeutsche Dressurreiter-Legende Horst Köhler. „Meine Kumpels sind alle dabei“, sagt der in Sietow bei Röbel an der Müritz geborene Jubilar und meint damit Wolfgang Müller (Löbnitz) und Gerd Brockmüller (Werder, der aus Neuhaus/Elbe stammt).

 

 

 

 

Das Trio hatte 1969 EM-Silber in Wolfsburg und 1970 WM-Bronze in Aachen gewonnen. Der zwölfmalige DDR-Meister in der Dressur verpasste bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko knapp den dritten Rang und wurde Fünfter in der Einzelwertung. Vier Jahre später bei der Olympiade in München wurde seine DDR-Equipe Fünfter. Für seine Erfolge wurde Horst Köhler 1968 als „Meister des Sports“ und nach der politischen Wende von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) als Reitmeister ausgezeichnet. Der Jubilar ist zeit seines Lebens dem Pferdesport verbunden geblieben, nach der Auflösung des ASK wirkte er für das brandenburgische Haupt- und Landgestüt als Leiter des Dressurstalles und auch danach konnte er nicht von den Pferden lassen. Kürzlich war der Altmeister in seiner alten Wirkungsstätte Neustadt/Dosse bei den Hengstparaden zu sehen. Dort ritt er den fünfzehnjährigen Hengst Samba Hit I.

 

Championatsfohlen in Neustadt/Dosse: springbetontes StutfohlenFoto: bb
Aktuelle Ausgabe, August 2018