Persönliche Mitglieder sammelten 42.000 Euro für Hochwasseropfer

Gera-Milbitz zum Zeitpunkt der Flut / Foto: Tino Zippel
Gera-Milbitz zum Zeitpunkt der Flut / Foto: Tino Zippel

Ostdeutsche Vereine besonders bedacht

Die Schecks sind verschickt, die Vereine freuen sich über den „Geldsegen“. 42.000 Euro kamen bei der Spendenaktion der Persönlichen Mitglieder zugunsten der vom Hochwasser betroffenen Reitvereine zusammen. Sieben Vereine, die einen Antrag auf Unterstützung gestellt hatten, erhielten zwischen 2.000 und 10.000 Euro.

 

 

 

 

 

Zwar sind die gröbsten Schäden längst beseitigt, aber vergessen können viele Pferdesportler die schrecklichen Hochwasserbilder dieses Sommers nicht. Meterhoch stand das Wasser in ihren Reitanlagen. Auf Hallenböden, Außenplätzen, Weiden, Paddocks und in den Reiterstübchen hinterließen die Fluten stinkenden Schlamm. Unter dem Motto „Reiter helfen Reitern“ riefen die PM zu einer Spendenaktion auf, die bei den DKB-Bundeschampionaten Anfang September in Warendorf ihren offiziellen Abschluss fand. 42.000 Euro wurden auf das Sonderkonto der PM eingezahlt, darunter 10.000 Euro, die die PM selbst stifteten. Diese Summe wurde, gestaffelt nach Höhe des Hochwasserschadens, unter sieben Reitvereinen aufgeteilt, die einen Antrag auf Unterstützung gestellt hatten.

Besonders Vereine aus Sachsen und Sachsen-Anhalt durften sich über einen Scheck freuen.

Je 10.000 Euro erhielten der Reitverein Zeitz-Bergisdorf in Sachsen-Anhalt und Grimma (Sachsen), je 6.000 Euro der RFV Magdeburg und der RC Herrenkrug (Magdeburg) in Sachsen Anhalt sowie die Pferdefreunde Wilferdingen in Baden-Württemberg. Je 2.000 Euro fließen in die Vereinskassen des RFV Salzmünde (Sachsen-Anhalt) und des Pillnitzer Reiterhofs „Alte Schäferei“ (Sachsen). hen

 

Die frohe Botschaft verkündete Christoph Hess, Leiter der PM, stellvertretend für alle Vereine dem RFV Magdeburg höchstpersönlich. Vor Ort überzeugte er sich vom Fortgang der Aufräum- und Renovierungsarbeiten. Die Magdeburger hatten mit vielen freiwilligen Helfern wochenlang geschuftet, um schnellstmöglich den Reitbetrieb mit ihren zwölf Schulpferden und zwei Voltigierpferden wieder aufnehmen zu können. Christoph Hess zeigte sich beeindruckt: „Ihr Engagement hat Vorbildfunktion, ich sehe, dass die Spendenmittel hier sehr gut angelegt sein werden.“   hen

Foto: pixabay
Aktuelle Ausgabe, November 2018