Jumping & Ponytrophy Neustadt/Dosse

Freuten sich sichtlich über den knallroten Preis: Sponsor und Veranstalter Andreas Fettchenhauer und der Gewinner Dirk Schröder aus Lentförden. Foto: bb
Freuten sich sichtlich über den knallroten Preis: Sponsor und Veranstalter Andreas Fettchenhauer und der Gewinner Dirk Schröder aus Lentförden. Foto: bb

Dirk Schröder fährt in rot nach Hause – Dirk Klapproth mit dem Sieg im Großen Preis

Nach sechs Tagen Springsport pur in der Graf-von-Lindenau-Halle (30.10 – 04.11.2012)  endete die erstmals in Neustadt/Dosse ausgerichtete Jumping & Ponytrophy, die vormals in Pausin stattfand,  mit einem Sieg des Braunschweigers Dirk Klaproth auf seinem 13jährigen Hannoveraner Graf Moritz von Graf Top im Großen Preis.  

Der 37jährige Profi, der nach der Siegerrunde eine blütenreine Weste und die schnellste Zeit aufwies, freute sich sichtlich über den ersten Drei-Sterne-Sieg in seiner Karriere. Platz zwei holte sich die Ex-Berlinerin Mynou Diederichsmeyer (RV Aller-Weser) mit dem 11jährigen Hannoveraner Goldstar von Goldfever, die ebenfalls fehlerfrei blieb vor Dirk Schröder aus Lentförden, der den Stakkatosohn-Sir Poldi gesattelt hatte und nur hauchdünn hinter Diederichsmeier landete.

Schröder durfte sich doppelt freuen, er gewann auch noch den kleinen knallroten Skoda Fabia, weil er als einziger Reiter des Turniers in drei S-Springen fehlerfrei geblieben war und die vorgegebene Mindestzeit um drei Sekunden unterboten hatte.

78 Reiter-Pferd-Paare hatten sich in den Umlauf der Hauptprüfung begeben, 20 von ihnen kamen in die Siegerrunde, des mit 10.000 Euro dotierten Großen Preises der Fettchenhauer Controlling & Logistic GmbH Berlin, deren Chef auch der neue Betreiber der Lindenau-Halle ist.

Insgesamt waren über 1600 Pferde in 38 Prüfungen gemeldet worden, 500 Boxen standen in den Stallzelten, lediglich die Zuschauer waren etwas rar. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Dezember-Ausgabe.

Marvin Jüngel, Foto: bb
Aktuelle Ausgabe, Juli 2019