Süddeutsche Championate in Nördlingen

Spitzennoten gab es für Rossini aus Moritzburg unter Kay Pawlowska
Spitzennoten gab es für Rossini aus Moritzburg unter Kay Pawlowska

Goldene Peitsche und Goldene Schleifen für Deutsche Sportpferde

Zum zehnten Mal fanden am letzten Juliwochenende die Süddeutschen Championate statt. Ausgesprochen erfolgreich verliefen die Süddeutschen Titelkämpfe für die Pferdezuchtverbände Brandenburg-Anhalt und Sachsen-Thüringen. Insgesamt sechs Medaillen gingen an deutsche Sportpferde, davon zweimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Michael Kölz und FST Dipylon rundeten das gute Abschneiden der „Ostler“ mit dem Sieg im Großen Preis am Sonntag ab. 

 

Das erste Gold gab es für die Vorstellung von DSP Herzensfürst v. Herzensdieb - Fürst Heinrich bei den Fünfjährigen Dressurpferden unter Lena Feistkorn (Haupt- und Landgestüt Neustadt/D.) vor. Züchter des Braunen ist Lutz Göttert aus Kolkwitz. Bei den Sechsjährigen ging die Bronzemedaille ebenfalls nach Neustadt/Dosse: DSP Paola v. Lord Loxley – Sandro Hit erhielt unter Susan Göbel eine Endnote von 7,5. Herausragender Sieger der Dreijährigen Reitpferde Hengste wurde der Rosenstein - Florestan I - Sohn Rossini aus der Zucht des Hauptgestütes Graditz unter dem Sattel von Kay Pawlowska/Moritzburg. Die Fremdreiter vergaben sogar zwei Mal die Höchstnote 10! Bei den Vierjährigen ging die Bronzemedaille an Samba Hit V v. Sandro Hit – Brentano II unter Caroline Töpel. Der vom Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt Dosse gezogene Hengst war im Februar in München gekört worden und wechselte über die Auktion in den Besitz seiner jetzigen Reiterin.

Bei den dreijährigen Stuten und Wallachen kam Parodie (San Muscadet – Don Pikado / SBHLG) unter Susan Göbel für Neustadt auf den Bronzerang. Der Monte Bellini- Sohn Montevideo gewann die Konkurrenz der Fünfjährigen Springpferde. Silber ging an die Deutsche Sportpferdestute Soley v. Lancelot Quainton – Accusé (Züchter: Dieter Köber, Vogtländisches Oberland) unter Karina Köber/Merkendorf. KW


 

Vizeweltmeister Sandro Koalick in Drebkau, Foto: KHL
Aktuelle Ausgabe, Oktober 2019